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Wo früher Pferde rasteten, parken heute Teslas

1907 baute Urgroßvater Fritz Grotkopp das Haus auf einsamer Flur. Ringsherum gab es nichts außer Feld, Wald und Wiesen. Eine Försterei war das Gebäude übrigens nie, aber der alte Fritz war lange Zeit Förster von Beruf – und mit Leib und Seele. Und das spiegelt sich auf charmante Art und Weise bis heute im Gebäude wider.

Zu Zeiten der Alten Salzstraße, als das weiße Gold auf Pferdekarren zwischen der Hansestadt Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg transportiert wurde, errichtete Fritz Grotkopp eine Ausspannstation für Pferdegespanne. Hier konnten die Tiere bei Hafer und Wasser wieder zu Kräften kommen und jetzt kommt der Clou: Auch die Kutscher und ihre Fahrgäste wurden verköstigt und fanden Unterschlupf in einem der elf kleinen Fremdenzimmer, die unter dem Dach entstanden. Damals gab es übrigens weder Bad, noch Toilette. Dafür errichete man eine Benzinzapfsäule, um die ersten Autos mit Kraftstoff versorgen zu können.

Nach und nach wurde das Gebiet um das Forsthaus immer weiter besiedelt und auch die Grenze zu Lübeck rückte immer näher. 1979 entstand schließlich der heutige Hotel-Anbau mit 19 komfortablen Zimmern.

Wo früher zunächst Pferdefuhrwerke und später die ersten Kraftfahrzeuge vor der Tür standen, stehen heute ganz selbstverständlich die ersten Elektroautos. Denn die Geschichte des Forsthauses ist noch lange nicht auserzählt.

 

Hotel
Forsthaus St. Hubertus

St. Hubertus 1
23627 Lübeck / Groß Grönau

Fon: 04509 877 877
info@forsthaus-st-hubertus.de
forsthaus-st-hubertus.de

Betreiber:
Marc und Bianca Grotkopp